Die weitere Entwicklung

 

1976 wurde durch Karl Tille ein Grundstück „Am Nordfeld“, der jetzigen Wilberger Straße, damals bestehend aus vielen kleinen Schrebergärten, erworben.


Die neuen Geschäftsräume an der Wilberger Straße wurden 1980 durch den Heizung-/Sanitärbetrieb bezogen. Der Elektrobetrieb verblieb an der Mittelstraße. Somit erstreckten sich zu dieser Zeit die Lager der Firma an der Wilberger Straße, der Mittelstraße, der Leopoldstaler Straße und in Hallenteilen der Nagelfabrik. Im Jahre 1984 trat auch Friedrich Tille in die Firma ein, nachdem er eine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur bei der Firma Küllmer in Detmold absolviert und den Wehrdienst abgeleistet hatte. Hier schloss sich noch die Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer im väterlichen Betrieb an.

 



Nach 3-jähriger berufsbegleitender Ausbildung legte Friedrich Tille am 24.Oktober 1989 die Meisterprüfung zum Gas- und Wasserinstallateurmeister bei der Handwerkskammer Ostwestfalen in Bielefeld ab. Friedrichs Brüder Carl und Klaus Tille schlugen einen anderen Berufsweg ein.

Der plötzliche Tod des Seniorchefs Karl Tille im Alter von nur 66 Jahren löste im Mai 1991 große Trauer aus. Seine Ehefrau Ilse Tille stand nun allein mit der Leitung der drei Betriebe vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

 

Sie konnte im Sanitärbetrieb auf die Unterstützung von Meister Werner Riekhof, der den Betrieb mit über 80 Jahren noch unterstützte, zählen. Bei der Elektro Tille GmbH konnte sie auf die tatkräftige Unterstützung des langjährigen Elektromeisters Manfred Poppe zurückgreifen.

 

Ein großes Lob galt in dieser Zeit ihrem Sohn Carl Tille, der sofort sein Arbeitsverhältnis als angestellter Elektroingenieur bei einemin Krefeld ansässigem Unternehmen beendete, um die Geschäftsführung der Drahtwarenfabrik Tille & Co bis zum Verkauf 1993 zu übernehmen. Im Jahre 1992 verstarb Werner Riekhof und die Geschäftsleitung des Sanitärbetriebes wurde von
Friedrich Tille im Alter von 27 Jahren übernommen. Am 09.01.1993 legte Friedrich Tille seine zweite Meisterprüfung als Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister
bei der Handwerkskammer Ostwestfalen in Bielefeld ab.